
Grauer Burgunder
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Vinifikation
Die Trauben für den Grauer Burgunder vom Jungwinzer Mathias Wolf wurden per Hand Anfang Oktober gelesen. Nach einer achtstündigen Maischezeit wird der Most vorgeklärt und mit Reinzuchthefen vergoren. Im Anschluss wurde der Wein im Edelstahlfass gelagert. Der Wein duftet in der Nase nach Williamsbirne und Quitte. Am Gaumen ist er weich und hinterlässt einen cremigen Schmelz mit einer ganz subtilen Säure. Der Wein begleitet ideal Fisch- und helle Fleischgerichte, auch Solo darf er gern getrunken werden.
Farbe: helles goldgelb mit rötlichen Reflexen - Duft: Williamsbirne, Apfel, Quitte, Mirabelle - Geschmack: am Gaumen spiegeln sich die Aromen wieder, milde und gut eingebundene Säure
Weingut
Weingut Klaus & Mathias Wolf
Mathias Wolf ist der kreative und schöpferische Kopf des Weinguts.
Nach erfolgreichem Abschluss seiner Ausbildung übernahm Mathias einen Großteil der Verantwortung in den Kellerräumen. Die dadurch hervorgerufene Verschmelzung von Moderne und Tradition spiegelte sich fortan in jedem der erzeugten Weine wieder und verlieh dem Weingut die unverwechselbare Handschrift des jungen Winzers.
Qualität entsteht im Weinberg und die einzigartigen Lagen rund um Birkweiler bieten dafür die besten Voraussetzungen. Böden wie Muschelkalk, Rotliegendes oder Buntsandstein prägen unsere Reben und geben dem jeweiligem Wein einen individuellen Charakter. Durch eine lange Tradition, viel Erfahrung und junge, frische Ideen, konnte Mathias mit seinen Weinen mehrere Preise gewinnen. Seine Handschrift trägt hauptsächlich dazu bei, dass unserem kleinen Familienweingut auch national immer mehr Beachtung geschenkt wird. Zum Beispiel im Gault&Millau 2017, in dem das Weingut auf die Bewertung von 2 Trauben hochgestuft wurden.
Steckbrief
- Weintyp
- Weißwein
- Geschmack
- trocken
- Rebsorte(n)
- Grauburgunder
- Region
- Pfalz
- Ausbau
- Edelstahltank
- Weingut
- Weingut Klaus & Mathias Wolf
- Lagerfähigkeit
- bis 3 Jahre
- Trinktemperatur
- 8–10 °C
- Foodist Punkte
- 17,0 / 20
- Allergene
- Sulfit
- Artikelnummer
- SW14209
Rebsorte
Grauer Burgunder
Anbau
Grauburgunder liefert recht gute Erträge und, wenn gewollt, hohe Mostgewichte. Die Dichtbeerigkeit erleichtert den Botrytisbefall zur Erzeugung edelsüßer Weine. Die Sorte ist wenig krankheitsanfällig und kaum frostempfindlich. Sie gedeiht besonders gut auf Lößterrassen, aber auch auf Kalkboden und steinigen Untergründen. Lehmige Böden sind weniger geeignet. Ertragsreduzierungen und effizientes Ausdünnen des Behangs sind gut möglich und werden vielfach praktiziert.
Bedeutung
Den Grauen Burgunder treffen wir heute nicht nur in Mitteleuropa, sondern auch in Übersee an. In Deutschland hat der Graue Burgunder wieder zunehmend an Bedeutung gewonnen. Zur Zeit sind gut 5.600 Hektar - das entspricht 5,5 Prozent der deutschen Rebfläche - mit dieser Sorte bestockt. Früher wurde der Graue Burgunder meist mit dem Synonym "Ruländer" bezeichnet. Dies waren aber meist süße und gehaltvolle Weine, während hingegen der Graue Burgunder nunmehr vorwiegend trocken ausgebaut wird. Insbesondere die badischen Winzer widmen dem Grauburgunder mehr als 12 Prozent ihrer Anbauflächen. So kommen über 1.900 Hektar zusammen. Die Pfälzer steuern knapp 1.400 Hektar bei, die Rheinhessen fast 1.500 Hektar, die Nahewinzer etwa 270. In neun von dreizehn deutschen Anbaugebieten zählt der Grauburgunder zu den "Classic"-Rebsorten.
Weitere Infos zur Rebsorte Grauer Burgunder findest du hier.